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Datum
20.01.2021

Nachhaltiges Wohnen: Ideen und Konzepte

Neue Baukonzepte sollen dafür sorgen, dass ökologisches und autarkes Wohnen in grünen Städten möglich ist. Doch auch in Bestandsimmobilien können gewisse Veränderungen den ökologischen Fußabdruck eines Einzelnen verbessern.

Nachhaltiges Wohnen
(GettyImages/Simpson33)

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Idee: Möglichst viele "grüne" Städte entwickeln, in denen Umweltverschmutzung durch bestimmte Maßnahmen vermieden wird.
  • Innovative Baukonzepte schüren Hoffnung auf klimafreundliche Wohngebiete, in denen nachwachsende Ressourcen genutzt werden.
  • Bestandsimmobilien können außerdem von nachhaltigen Möbeln oder Sanierungen profitieren und nachhaltiger gestaltet werden.

Nachhaltig bauen: Von Anfang an umweltbewusst

Materialien schonen, auf nachwachsende Rohstoffe setzen oder in der Baubranche recyceln: Für nachhaltige Baukonzepte gibt es viele Ideen. Allesamt zielen sie darauf ab, die zunehmende Luftverschmutzung in Großstädten zu vermeiden und die Umwelt zu schonen. Auch weniger Müll soll produziert und auf nachhaltige Produkte zurückgegriffen werden.

Konzepte dafür gibt es reichlich. Ideen für reine Öko-Städte, zum Beispiel in China, werden vorgestellt. Es sind Städte, in denen Menschen ein möglichst autarkes Leben ermöglicht wird. Der Strom wird über Solarmodule erzeugt und im eigenen Gewächshaus wird Obst und Gemüse angebaut. Zudem soll in einem geringen Radius alles für das tägliche Leben bereitstehen, sodass nur kurze Wege zum Arbeitsplatz, Einkaufen oder Treffen mit Bekannten nötig sind. Dadurch sollen fast autofreie Städte entstehen, die auf einer möglichst kleinen Fläche ein umweltbewusstes Leben erlauben. Dazu gehört auch das Recycling, zum Beispiel von Plastik, das anschließend in modernen 3D-Druckern eine neue Form erhält.

Ob diese oder ähnliche Konzepte tatsächlich umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Doch auch weniger umfangreiche Planungen sind denkbar. So sollte zum Beispiel die Zersiedelung der Grünlandschaft durch neue Baugebiete vermieden werden. Stattdessen sind Bauten auf nicht mehr genutzten, ehemaligen Industrieflächen denkbar. Vorhandenen Raum nutzen, statt weitere Grünflächen zu besiedeln lautet die Devise.

Nachhaltig einrichten: Tipps für Bestandsimmobilien

Nachhaltig wohnen und leben – das geht auch in alten Gebäuden, die mit wenigen Baumaßnahmen modernisiert werden. Auch hier können je nach Bau und Lage Solarmodule dem Dach zugefügt oder eine nachhaltige Heizmethode gewählt werden. Moderne Haustechnik, die im Zuge einer Sanierung eingebaut wird, hilft außerdem Strom sparen..

Wer Lust auf eine neue Umgebung hat, kann mit umweltfreundlichen Farben ganz ohne großen Aufwand für frischen Wind sorgen. Auch recycelte Tapeten ohne Weichmacher sind gut für eine Veränderung geeignet.

Bei Neukauf auf CO2-Bilanz und Qualität achten

Wer nachhaltig wohnen will, sollte von Anfang an auf qualitätsstarke Möbel setzen. Das können maßgefertigte Produkte vom Schreiner sein, aber auch Antikmöbel mit Geschichte vom Flohmarkt. Es ist besser, nach und nach hochwertige Stücke zu erwerben als in einem Rutsch auf „Billig-Qualität“ zu setzen. Hier bewahrheitet sich oft der Spruch "Wer günstig kauft, kauft zweimal" – und mehr Abfallprodukte entstehen.

Wenn neue Möbel einziehen sollen, hilft auch ein Blick auf das Material: Tropische Hölzer, die aufgrund ihres Fertigungsortes in Übersee einen langen Transportweg habrn, sind ungeeignet – die CO2-Bilanz ist hier von vorneherein schlecht. Stattdessen punkten heimische Produkte, die idealerweise mit dem FSC-Siegel ausgestattet sind. Dieses steht für eine verantwortungsvolle Forstwirtschaft.

Fazit: Nachhaltigkeit im Fokus des modernen Wohnens

Derzeit gibt es bei nachhaltigen Bau- und Wohnideen noch viel Luft nach oben – doch schon die kleinste Veränderung kann sich positiv auf die persönliche CO2-Bilanz auswirken. Modernes Wohnen rückt nachhaltige Konzepte in den Mittelpunkt, sodass die Hoffnung auf einen zukünftig besseren, ökologischen Fußabdruck besteht.

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